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bic Intern
08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Gründerinterview mit ABACUS
Leitsatz: „Fähigkeiten und Fleiß führen zum Ziel!“

Maria Beck:
Sie blicken seit der Gründung Ihres Nachhilfeinstituts vor einem Jahr auf eine rasante Entwicklung zurück und es ist noch kein Ende im Aufwärtstrend zu erkennen. Worauf führen Sie diesen Erfolg zurück?

Karl-Heinz Klein:
Einer der stärksten Faktoren ist sicherlich, dass der Bedarf an Nachhilfe auf jeden Fall vorhanden ist. Ein gestiegenes Bewusstsein der Eltern, was die Qualität der Nachhilfe anbelangt, trägt ebenso zu der hohen Nachfrage bei. Die Eltern haben erkannt, dass bei der momentanen wirtschaftlichen Lage nur eine qualifizierte Schulbildung mit entsprechenden Noten Aussicht auf eine gute berufliche Entwicklung ihrer Kinder bringt. Die öffentlichen Einrichtungen können aufgrund der haushaltspolitischen Lage und den strukturellen Rahmenbedingungen keine individuellen auf den einzelnen Schüler bezogenen Unterstützungen leisten. Und hier bietet das Konzept von ABACUS die optimale Ergänzung zum Schulunterricht für Schüler, die zeitweilig ein Problem in dem einen oder anderen Fach haben.

Maria Beck:
Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von ganz unterschiedlichen Aufgabengebieten und Weiterbildungen. Sie haben die Arbeitslosigkeit erlebt. Wie kamen Sie auf die Idee, sich selbständig zu machen und auch noch im pädagogischen Bereich, obwohl sie kein Lehrer sind?

Karl-Heinz Klein:
Die breit gefächerten Erfahrungen, welche ich in den unterschiedlichsten Bereichen meiner Laufbahn sammelte, konnte ich mehr oder weniger intensiv in meine neue Aufgabe als Institutsleiter einbringen. Sowohl die kaufmännischen-organisatorischen Fertigkeiten, die Beherrschung der EDV, als auch die Vertiefung meiner Kenntnisse im Projektmanagement, im kommunikativen und lernpsychologischen Bereich helfen mir, der täglichen Arbeit als Institutsleiter gerecht zu werden. Diese Fähigkeiten hatte ich bereits während meiner Arbeitslosigkeit bei der Unterrichtung von EDV-Schülern eingesetzt, wobei ich aber schon immer gerne anderen mein Wissen weitergegeben habe – zumeist mit sehr gutem Erfolg.

Maria Beck:
Sie haben sich mit einem Franchise – Modell selbständig gemacht. Beschreiben sie in wenigen Sätzen das Konzept eines solchen Unternehmens

Karl-Heinz Klein:
Das Konzept von ABACUS wurde vor knapp 12 Jahren in Bayern entwickelt. Der Franchisegeber bietet neben dem Know-How auch umfangreiche Starthilfen und Einführungsschulungen an. Bei der regionalen Umsetzung des Konzepte s wird weitgehend Freiheit gewährt, solange die Seriosität der Institutsführung gewährleistet ist und die Qualität der angebotenen Dienstleistung hoch gehalten wird. Dabei kann der Franchisenehmer jederzeit im Bedarfsfall auf Beratung und Unterstützung durch den Franchisegeber zurückgreifen.

Maria Beck:
Die Organisation und Koordination nimmt doch sicher Ihre meiste Zeit in Anspruch!

Karl-Heinz Klein:
Klar – die Organisation und Koordination ist das Grundgerüst, das Fundament auf dem alles aufbaut. Genau so wichtig sind jedoch die vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgaben im kommunikativen Bereich, die meine Tätigkeit so interessant machen. Die Gespräche mit Nachhilfelehrern – vom jugendlichen Studenten bis zum altgedienten Akademiker - die Gespräche mit Eltern über die schulischen und privaten Probleme der Kinder, die Unterhaltungen mit den Schülern um herauszufinden wo’s „klemmt“ und auch die sachlichen Gespräche mit Behörden, Lieferanten und Dienstleistern – diese Mischung ist es, warum ich den Job so gerne und mit Begeisterung mache.

Maria Beck:
Herr Klein, im September 2003 haben Sie sich aus der Arbeitslosigkeit heraus mit dem ABACUS - Konzept der „Einzelnachhilfe beim Schüler zu Hause“ selbständig gemacht. Warum haben Sie sich für das BIC als Zentrum für ihre Geschäftstätigkeit entschieden?

Karl-Heinz Klein:
Das BIC bietet in vielerlei Hinsicht Vorzüge und Angebote, die gerade ein neu gegründetes Unternehmen unterstützt. Die benötigte Infrastruktur kann flexibel genutzt werden, ohne selbst vorab das Kapital zu investieren. Die Nutzung von Einrichtungen wie Kopierer, Zentrale, Postdienst, Cafeteria und weiteren Service-Leistungen sowie die flexible Nutzung von Büro- und Besprechungsräumen stellen neben der günstigen Verkehrsanbindung an die Autobahn, bzw. die Nähe zu meinem Wohnort einen großen Vorteil dar. Weitere Angebote wie Unternehmensberater im Hause, EDV- und Bürodienstleistungen und das Parkplatzangebot runden die Nutzungspalette ab.

Maria Beck:
Wie wurden Sie auf das BIC aufmerksam?

Karl-Heinz Klein:
Ich habe vor der Selbständigkeit ein Existenzgründerseminar besucht, was ich jedem, der sich selbständig machen möchte auch dringend empfehlen kann. Das BIC wurde durch den Seminarleiter als mögliche Variante für einen Geschäftssitz erwähnt

Maria Beck:
Das Leben eines Unternehmers, vor allem wenn er mit so vielen Menschen zu tun hat wie Sie, Herr Klein, ist geprägt von Arbeit, Anspannung, sicherlich auch von Sorgen und Gedanken um Entwicklung und Zukunft. Wie entspannen Sie, welche Hobbys erhalten Ihr Gleichgewicht und Ihre körperliche und mentale Fitness?

Karl-Heinz Klein:
Neben der Erledigung der alltäglichen Haushaltsarbeit, der Versorgung meiner zwei Katzen und dem Kontakt zu Freunden und Familienangehörigen sind es meine Tätigkeiten im Sportverein Erfenbach, bei dem ich in verschiedensten Bereichen ehrenamtlich tätig bin: Internetauftritt, Öffentlichkeitsarbeit, Vereinszeitung, Organisation, Durchführung und Mithilfe bei Veranstaltungen – auch hier liebe ich die Abwechslung und die Vielfalt der Aufgaben. Und wenn es meine Zeit dann noch zulässt bin ich in den Sommermonaten mit der Fahrradgruppe des Sportvereins unterwegs. Zum Erhalt der mentalen Fitness nehme ich mir die Freiheit, mir ab und zu auch mal „NICHTS“ in den Terminkalender einzutragen. So habe ich immer etwas Reserve, auch um gelegentlich mal die Seele baumeln zu lassen oder mal den einen oder anderen Tag am Wochenende zu verbummeln oder mit Freunden gemütlich zu verbringen.

Maria Beck:
Was qualifiziert Sie, den adäquaten Lehrer für den Schüler zu finden und wie viele Lehrer arbeiten schon für Sie? Berücksichtigen Sie jedes Schulfach und jede Art von Schule?

Karl-Heinz Klein:
Prinzipiell gibt es kein Schulfach, das nicht von einem meiner derzeit fast 200 Nachhilfelehrern abgedeckt werden könnte wobei natürlich alle Schularten betreut werden. Die Zuordnung des Nachhilfelehrers zu einem Schüler erfolgt auf Grund der fachlichen Problemstellung, welche ich im Vorfeld bei dem jeweiligen Schüler analysiert habe. Neben der fachlichen Auswahl lasse ich aber auch meinen ‚Bauch’ noch ein Wörtchen mitreden. Nicht jeder Schüler versteht sich mit jedem Lehrer. Nur wenn die ‚Chemie’ stimmt kann ein effizientes Lernen gewährleistet werden. Mit diesem ‚Gespür’ liege ich mit meiner Auswahl in den allermeisten Fällen aber genau richtig.

Maria Beck:
Ich beobachte und begleite Sie bei gelegentlichen Gesprächen nun auch schon 1 Jahr. Sie strahlen so einen Optimismus aus, Sie sind so positiv und engagiert, dass man Sie beneiden und bewundern kann für die Entscheidung, die Sie getroffen haben, selbst eine Firma zu gründen. Woher kommt Ihre positive, optimistische Einstellung?

Karl-Heinz Klein:
So ganz genau kann ich das nur schwer sagen. Ich habe zumindest immer versucht – teilweise erst im Nachhinein- auch negativen Erlebnissen noch etwas Positives abzugewinnen. Einen gewissen Hang zur Philosophie kann ich auch nicht verleugnen. Allerdings würden meine philosophischen Gedanken den Rahmen dieses Interviews sprengen. Ein Grundgedanke ist aber z.B.: Der Sinn des Lebens ist, es zu leben!

Maria Beck:
Geben Sie bitte den Lesern einen Leitsatz mit auf den Weg, der sie ermutigen und festigen kann, auch Gründer eines eigenen Unternehmens zu werden.

Karl-Heinz Klein:
Wenn man sicher ist, mit den eigenen Fähigkeiten das angestrebte Ziel zu erreichen, ist es nur noch eine Frage der Zeit und des Fleißes, dass man dieses Ziel auch erreichen wird.

Maria Beck:
Herr Klein, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen noch schöne Zeiten im BIC.

Das Gespräch führte:
Maria Beck, Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH.

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