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08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Jungunternehmen mit Kreativsonar ausgezeichnet
Die Preisträger des Kreativsonar 2017 sind gefunden. Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde in der Sparkasse Saarbrücken verlieh Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt gemeinsam mit der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am Dienstagabend die Auszeichnung. Neun Preisträger, davon fünf aus Rheinland-Pfalz, gingen in diesem Jahr aus dem gemeinsamen Wettbewerb von Saarland und Rheinland-Pfalz hervor.



„Die Kreativwirtschaft ist eine wichtige Schnittstelle zu Kultur, Wirtschaft und Technologie und stellt eine wichtige Triebkraft für Innovationen und Wachstum dar. Das zeigen die neun Gewinner. Sie haben hervorragende Unternehmensideen entwickelt und diese einzigartig umgesetzt“, sagte die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Daniela Schmitt bei der Preisverleihung in Saarbrücken.
Mehr als 30 Projekte wurden beim Kreativsonar eingereicht. Die neun Preisträger erhalten nun ein viermonatiges Coaching-Programm durch das Kreativzentrum Saar sowie das Business Innovation Center (bic) in Kaiserslautern.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagte im Vorfeld der Veranstaltung: „Auch in diesem Jahr bin ich fasziniert von den vielseitigen Projekten und Unternehmensideen, die unsere Kultur- und Kreativwirtschaft hervorbringt. Unser Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Mit dem Wettbewerb ermutigen wir gerade die kreativen Köpfe, die noch am Anfang des Unternehmertums stehen, ihre Geschäftsidee weiter voranzutreiben und auszuarbeiten. Kreativsonar bietet darüber hinaus eine großartige Gelegenheit, um das Netzwerk zwischen saarländischen und rheinland-pfälzischen Kreativen weiter auszubauen und zu festigen.“

Ausgelobt wurde das Kreativsonar bereits zum dritten Mal durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Für die Umsetzung ist das KuBa – Kulturzentrum am Euro Bahnhof e. V. mit dem Projekt Kreativzentrum Saar verantwortlich. Kooperationspartner ist das Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (bic). Unterstützt wird der Wettbewerb außerdem von der Sparkasse Saarbrücken.

„Damit unterstreicht die Sparkasse Saarbrücken einmal mehr den Stellenwert einer starken Gründerszene für Innovation und Zukunftsfähigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Durch den Wettbewerb haben Jungunternehmer beste Chancen, mit ihren kreativen Produkten und Dienstleistungen aufzufallen. So fördert die Sparkasse Saarbrücken die Unternehmensgründerkultur und wird mithin ihrer volkswirtschaftlichen Verantwortung gerecht“, begründet Uwe Johmann, Mitglied des Vorstandes, das Engagement der größten saarländischen Sparkasse.

Rund 27.000 Menschen sind in Rheinland-Pfalz in der Kultur- und Kreativwirtschaft in rund 10.000 Unternehmen beschäftigt bei einem Gesamtumsatz von 4,25 Milliarden Euro. In der saarländischen Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren 2.300 Unternehmen und circa 7.000 Arbeitsplätzen wird pro Jahr etwas mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt.

Die Kreativsonar-Gewinner:


--> Augenblick Mal

Bettina Manuela Lange, Koblenz, Rheinland-Pfalz

Augenblick Mal ist ein Schreibatelier, das alltägliche Geschichten und außergewöhnliche Erzählungen festhält.

Augenblick Mal – das bedeutet für die Autorin Bettina Manuela Lange Innehalten, Nachdenken und einen Moment hinschauen. In ihrem Schreibatelier verfasst sie unter anderem Biografien von einzelnen Personen und Familien oder berichtet aus dem Leben von Persönlichkeiten, wie Firmengründern und Sportlern. In themenbezogenen Projekten zusammengefasst, entstehen so aus persönlichen Geschichten einzelner Akteure, kleine Gesellschaftsstudien. Die Beiträge werden in Form von persönlichen Interviews aufgenommen, gestaltet und durch Fotos komplettiert. Für jedes Projekt entsteht ein eigener Online-Blog, der die Erzählungen nicht nur zugänglich macht, sondern die Besucher auch zum Austausch einlädt. Nach Abschluss eines jeden Projektes sollen außerdem ein Buch sowie eine Ausstellung entstehen.

--> Eikuhdu

Rolf Kempf, Sarah Kempf, Philipp Jochum, Saarbrücken, Saarland

Eikuhdu ist eine Online-Plattform, die Hersteller und Verbraucher regionaler Lebensmittel zusammenbringt.

Die Vorteile der regionalen und saisonalen Ernährung sind umfangreich: Der direkte Bezug verkürzt umweltbelastende Transportwege und spart Verpackung. Der Kunde profitiert von frischen Produkten, der Bauer vor Ort wiederum spart sich kostenintensive Zwischenhändler. Um Angebot und Nachfrage regionaler Lebensmittel zu unterstützen, bietet Eikuhdu eine Schnittstelle zwischen Konsumenten und Herstellern. Auf Eikuhdu findet der Kunde Lebensmittel, die regional, saisonal und direkt vermarktet werden und daher auch günstig sind. Darüber hinaus kann der Verbraucher in direkten Kontakt zum Erzeuger treten und sich über Herkunft, Qualität und Inhaltsstoffe der Produkte informieren. Die Hersteller wiederum werden so vom Endkunden wahrgenommen und in ihrer Marktposition gestärkt.

--> Chartflipper

Thorsten Ohler , Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

Der Chartflipper setzt abstrakte Inhalte in Visualisierungen um, die einem direkt ins Auge springen.

Chartflipper bringt Inhalte auf den Punkt – egal, ob Werbung, Wissen oder Technik. Diesen Punkt packt Thorsten Ohler, der Gründer von Chartflipper, anschließend mit einer Prise Humor in pointierte Visualisierungen. Durch diese comicartigen Bilder, Poster und Erklärvideos wird daraus dann ein „springender Punkt“ – einer, der die Zielgruppe emotional abholt und so direkt in deren Köpfe hüpft. Als Ingenieur mit langjähriger Trainer- und Moderationserfahrung erstellt der Chartflipper seine Poster auch live, um Vorträge zusammenzufassen und Workshops zu unterstützen. Wie man mit wenigen Strichen einen Zusammenhang an Flipchart, Moderationswand, Whiteboard und Co. sichtbar macht, gibt Thorsten Ohler deutschlandweit in Visualisierungstrainings über www.chartflipper.de weiter.

--> Ingenieurkunst

Michael Wedig, Saarbrücken, Saarland

Ingenieurkunst fertigt mechanische Objekte als dekorative Kunst

Ingenieurkunst entwickelt und fertigt mechanische Objekte sowie technische Skulpturen als Auftragsarbeit für Privat- oder Geschäftskunden an. Für Firmenkunden ist genau dies das Einzigartige an Ingenieurkunst: Als kreativer Maschinenbauingenieur bringt Michael Wedig zusätzlich zur künstlerischen Idee das technische Verständnis für die Alleinstellungsmerkmale der jeweiligen Firma mit in das Objekt ein und setzt diese mit einer technischen Skulptur in Szene. Darüber hinaus bietet Ingenieurkunst eine Kollektion von mechanischen Objekten, die als dekorative Kunst vermarktet wird. Diese Objekte können durch Auswahl von verschiedenen Materialien und Oberflächenbeschaffenheiten sowie durch eine persönliche Gravur individualisiert werden.

--> Easy-E-Learning Hypervideos


Uwe Stanzl, Oliver Kölsch, Otterstadt, Rheinland-Pfalz

Hypervideos von Easy-E-Learning sind interaktive Webvideos, die Inhalte multimedial vermitteln.

Internetplattformen wie YouTube bieten Webvideos zu nahezu jedem Thema an. Besonders Lernvideos und Tutorials für verschiedenste Bereiche werden hier hochgeladen und begeistert angenommen. Doch Videos sind lineare Kommunikationsstrukturen und müssen komplett rezipiert werden, um sicherzugehen, dass keine relevanten Informationen verpasst werden. Hypervideos von Easy-E-Learning bieten eine intuitive und plattformübergreifende Möglichkeit, Bildungs- und Lerninhalte zu vermitteln. Eingebettet in das Video, bieten sie interaktive Navigations- und Suchmöglichkeiten. Multifunktional einsetzbare Hyperlinks können direkt auf den Videoinhalten platziert werden, um den Nutzer zu weiterführenden Inhalten zu leiten. Darüber hinaus helfen integrierte Test- und Quizszenarien, das gerade Gelernte zu üben und zu vertiefen.
 
--> MusiCards

Peter Rullmann, Saarbrücken, Saarland

Als Sammelkarten bieten MusiCards eine haptische Ergänzung zu digitaler Musik.

Die fortschreitende Digitalisierung hat dazu geführt, dass Musik zunehmend seltener von CDs oder Schallplatten abgespielt wird. Streaming-Dienstleister wie Spotify bieten den direkten Zugang zu Millionen von Titeln. Das ist ein willkommener Fortschritt, gleichzeitig geht jedoch auch etwas verloren: Die Haptik. Eine Schallplatte in der Hand stimuliert jedoch die Sinne und eine Plattensammlung lädt zum genüsslichen Stöbern ein. MusiCards kompensiert dieses Defizit. Das Sammelkartensystem zeigt das Plattencover, den Namen und enthält einen Funk-Chip. Mit einem Smartphone wird der Chip gelesen und das entsprechende Album abgespielt. Die Karten kann man in Ordnern sammeln, an die Wand hängen oder einfach neben der Musikanlage rumliegen lassen.

--> Paramee


Philipp Paulus, Marie Bastian, Clara Stieglmeier, Trier, Rheinland-Pfalz

Paramee ist ein nachhaltiges Modelabel, das 3D-gedruckte Taschen aus recycelten Materialien fertigt.

Die Modebranche und insbesondere der Fast-Fashion Sektor stehen wegen der erheblichen Umweltschäden, die von der Industrie verursacht werden, immer wieder in der Kritik. Zwar entwickelten sich in jüngster Vergangenheit zahlreiche Mode-Unternehmen, die nachhaltig agieren, jedoch wird fairtrade hergestellte Mode oft mit einem biederen Öko-Image assoziiert. Mit der Entwicklung einer nachhaltigen, 3D-gedruckten Rucksack-, Taschen- und Accessoire-Linie zeigt „paramee“, ein junges, angehendes Start-Up aus Trier, dass Mode nachhaltig, aber gleichzeitig auch modern und innovativ sein kann. Den Grundstein der Geschäftsidee bilden dabei die einzigartigen Design- und Produktionsmöglichkeiten des 3D-Drucks, welche das Unternehmen mit einem Recycling-System kombiniert.
 
--> Peter Porsani

Thomas Nils Bastuck , Tholey, Saarland

Peter Porsani ist ein Koch, der seine Erlebnisse in Büchern verarbeitet.

Der gelernte Koch Thomas Nils Bastuck ist seit 2008 als Mietkoch in Privathaushalten unterwegs. Die vielen Reisen und unterschiedlichen Erlebnisse inspirierten ihn im Jahr 2013 dazu, seinen Erlebnisbericht ,,Private Dancer - Mein Leben als mobiler Koch‘‘ unter seinem Synonym Peter Porsani zu veröffentlichen. Das Buch wurde mehr als 6.000 Mal verkauft. Seitdem erschienen zwei weitere Bücher; die fiktive Horror-Komödie "Tischlein deck dich" sowie das Buch ,,Enigmatisch", eine Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener Genres, die ein Rätsel enthalten. Enigmatisch schaffte es beim Kindle Storyteller 2016 Award auf Platz 7 von 1200. Zuletzt erschien eine illustrierte Neuauflage seines ersten Buches unter seinem Klarnamen.

--> PLANIK


Hadi Hajdarevic, Harun Hajdarevic (nicht anwesend), Andrej Ils, Wladimir Goneker, Alexander Riesling, Edin Jahic, Pirmasens, Rheinland-Pfalz

Planik ist eine Online-Plattform zur Vereinfachung der Planungsphase beim Hausbau.

Der Baukostenrechner Planik verpackt alle für den Hausbau relevanten Daten und Faktoren in eine mathematische Formel, die den Hausbau erheblich erleichtert. Durch wenige Klicks kann der Kunde mit Planik sein Traumhaus planen und alle erforderlichen Materialien bis hin zu den ausführenden Bauunternehmen bestimmen. Als Endprodukt erhält der Bauherr eine zusammengefasste Mappe mit allen relevanten Daten für die Planung und Finanzierung des Hausbaus. Für Architekten und Bauunternehmen bietet Planik ein eigenes Anmeldeportal. Durch dieses Anmeldeportal kann verfolgt werden, wie oft ein künftiger Bauherr sich für das jeweilige Produkt entschieden hat. Die Partner haben außerdem die Möglichkeit, ihre eigene Werbung verstärkt durch punktuelle Sponsoring-Aktionen einzusetzen.

Quelle: MWVLW-Pressemitteilung vom 20.09.2017


Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH, 21.09.2017
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08.08.2017

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