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08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Bundesweite Initiative: ANKOMMER.Perspektive Deutschland
Erfolgreiche bundesweite Initiative zur wirtschaftlichen Eingliederung von Flüchtlingen geht in die zweite Runde:
ANKOMMER. Perspektive Deutschland

  • Gesucht werden wieder Gründer und Initiativen mit innovativen und übertragbaren Lösungsideen, die die beruflichen Startmöglichkeiten von Flüchtlingen in Deutschland verbessern
  • KfW Stiftung und Social Impact gGmbH bieten professionelle Begleitung und Unterstützung bei der Gründung
  • Bewerbungsfrist läuft bis zum 03. Oktober 2016
Ankommen bedeutet mehr als nur Willkommen sein. Es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich einzubringen. Deshalb wurde bereits im vergangenen Jahr das Stipendienprogramm ANKOMMER.Perspektive Deutschland von der KfW Stiftung und der Social Impact
gGmbH unter Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel gestartet.

ANKOMMER. Perspektive Deutschland wendet sich an angehende Start-ups und (sozial-)unternehmerische Initiativen, die mit innovativen
und übertragbaren Ansätzen Menschen mit Fluchthintergrund sowohl einen besseren Zugang zu Bildung verschaffen, als auch das Angebot von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen erweitern. Die ausgewählten Teilnehmer/-innen werden mit dem Stipendienprogramm gefördert. Sie entwickeln mit Unterstützung eines interdisziplinären Expertenteams ihre Konzepte weiter und überführen sie in tragfähige unternehmerische Lösungen. Dies findet in den Social Impact Labs, den Zentren für soziale Innovatoren der Social Impact gGmbH in Deutschland, statt.

Das Spektrum solcher (sozial-)unternehmerischen Lösungen ist groß und die Lösungsansätze mitunter verblüffend einfach und kreativ. Dies zeigen die Ergebnisse aus der ersten Qualifizierungsrunde des Stipendienprogramms. Drei Teams wurden zusätzlich mit einem Startgeld in Höhe von 20.000 EUR ausgezeichnet:
  • „CodeDoor“ lehrt – teils mit hochkarätigen Branchenexperten – Menschen mit Fluchthintergrund in Frankfurt und Berlin das Programmieren. Sie können so schon nach kurzer Zeit in Berufevermittelt werden, in denen seit Jahren erheblicher Fachkräftemangelbesteht. CodeDoor hat inzwischen 30 ehrenamtliche Mitarbeiter, die geflüchtete Menschen ausbilden. Fünf Prozent von ihnen fandenbereits vor ihrem Abschluss eine Arbeitsstelle in der deutschenWirtschaft. In Berlin eröffnete CodeDoor nun auch die erste reineFrauenklasse. (http://codedoor.org/)
  • Stitch by Stitch“ hat in Frankfurt eine Schneiderwerkstatt gegründet, in der ausschließlich Frauen mit Fluchthintergrund als Näherinnen beschäftigt werden. Zeitnah und effizient können so kleine Serienproduktionen für deutsche Modelabel-Startups angefertigt werden. Durch die Verbindung von Handwerk und Design werden wertvolle und traditionelle Techniken aus der jeweiligen Kultur in modernes Design miteingebracht. Damit werden gerade für geflüchtete Frauen Arbeitsmöglichkeiten und Chancen auf Selbstständigkeit geschaffen. Stitch by Stitch arbeitet in der ersten eigenen Werkstatt ab September mit drei Schneiderinnen zusammen, von denen eine Auszubildende ist. (http://www.stitchbystitch.de/)
  • Die „Refugee Law Clinic“ bildet an der Universität Leipzig Studierende als Sprachvermittler/-innen und Rechtsberater/-innen für Arbeitsrecht von geflüchteten Menschen aus. Den Geflüchteten wird dadurch ein besserer Arbeitsmarktzugang ermöglicht, den Student/-innen wichtige Praxiserfahrung. Die Hochschullandschaft wird damit angeregt, ihr Angebot auf die aktuellen Bedarfe anzupassen. (http://rlcl.de/)
Mehr Informationen zu den Initiativen unter: www.ankommer.eu

Auch für den neuen Jahrgang ist eine Teilnahmemöglichkeit an einem Wettbewerb vorgesehen, bei dem es Startgeld zu gewinnen gibt.

Über das Stipendium

Das Stipendium hat eine Laufzeit von bis 65 zu acht Monaten und umfasst Leistungen wie Coaching, Fachberatung, Workshops und ein Co-Working-Arbeitsplatz in den Labs der Social Impact gGmbH in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig oder Duisburg. Die Programmteilnehmenden haben die Chance, ein Startgeld zu gewinnen. Nach dem Stipendium gibt es die Möglichkeit, an einem Mentoring-Programm teilzunehmen: Partner aus der Wirtschaft und dem dritten Sektor entwickeln mit den Stipendiaten die Lösungsansätze weiter, damit das Projekt in der Praxis durchstarten kann.

Interessierte können sich bis zum 03. Oktober 2016 online bewerben unter www.ankommer.eu

Über die KfW Stiftung
Die KfW Stiftung setzt sich mit der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Dazu zählen der Schutz von Umwelt und Klima, der demografische Wandel sowie die Globalisierung. Unter dem Leitmotiv „Verantwortung übernehmen – Vielfalt gestalten“ entwickelt sie eigene Projekte zu diesen Kernthemen. Dabei fördert sie Initiativen, die bestehende Muster hinterfragen, entwickelt Konzepte für alternatives Handeln und bietet Plattformen für grenzüberschreitenden Austausch. Der Stiftungszweck umfasst die Themenfelder Verantwortliches Unternehmertum, Soziales Engagement, Umwelt und Klima sowie Kunst und Kultur.

Über die Social Impact gGmbH
Die gemeinnützige Social Impact GmbH entwickelt seit 1994 Produkte und Dienstleitungen, die zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und zum sozialen Ausgleich beitragen sollen. Seit 2012 konzentriert sich die Social Impact GmbH auf die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen. Im Mittelpunkt des Angebotes steht der Aufbau von Social Impact Labs. Diese zielgruppenspezifischen Gründungs- und Netzwerkzentren konnten bisher in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig, Potsdam und Duisburg etabliert werden. Ein zentraler Baustein der Zentren sind Gründerprogramme, welche es 100 sozialen Startups ermöglichen, intensiv und mit qualifizierter Unterstützung ihre Ideen in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen. In den letzten vier Jahren haben sich bundesweit über 1.600 Menschen für diese Programme beworben. Rund 300 Start-ups Teams konnten seitdem aufgenommen und bei ihrer Gründung unterstützt werden.

Für Rückfragen:
KfW Stiftung
Dr. Martina Köchling
Programmdirektorin
Verantwortliches Unternehmertum
Soziales Engagement
Telefon: +49 (0)69 – 7431 3149
E-Mail: martina.koechling@kfw-stiftung.de
www.kfw-stiftung.de

Social Impact gGmbH
Gabriela Spangenberg
Leitung Kommunikation
Telefon: +49 (0)30 – 610 738 36
E-Mail: spangenberg@socialimpact.eu
www.socialimpact.eu

Quelle:
Presseerklärung Social Impakt und KFW-Stiftung vom 15.08.2016
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Weitere interessante Veranstaltung - passend zum Thema:

ZGi:Kompakt - Social Entrepreneurship für Einsteiger am 18./19.11.2016 in Kaiserslautern

Foto-Copyright: Stockpics - Fotolia.com


Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH, 12.09.2016


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