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bic Intern
08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Gründerinterview mit Alexandra von Bose
Dialog plus versteht sich als ein Mittler der Kommunikation im Interkulturellen Bereich. Interkulturelle Probleme werden effektiv gelöst durch eine sorgfältige Kommunikationsbegleitung. Auf diese Weise spart Ihr Unternehmen wertvolle Ressourcen, sowohl im menschlichen als auch im ökonomischen Bereich.

Die Interkulturellen Trainings von Dialog plus richten sich dabei primär an kleine, mittelständische und große Unternehmen., die international expandieren. Jede Beratung, jedes Trainingsseminar, jeder Workshop ist einzigartig, da genau auf Ihre Situation abgestimmt.

Zur Person:
Interkulturelle Begegnung hat mein Leben von jeher geprägt. In der frühkindlichen Prägungsphase lebte ich mit meiner Familie im Libanon. Den ersten Kulturschock erlebte ich dann auch als Kind, als ich nach Deutschland in eine völlig andere Welt zurückkam. Seit jeher und dies wirklich seit meinen frühen Kindertagen haben mich Menschen aus anderen Kulturen fasziniert.

Da ich noch rudimentär Arabisch sprach, studierte ich Orientalische Sprachen und Islamwissenschaften. Forschungsaufenthalte und Auslandsreisen bestimmten fortan mein Leben. Meinen Studienabschluss machte ich im Fach Ethnologie/Sozialanthropologie. Schwerpunkt: Gender-Forschung und Islamische Kultur.
Leben in der Türkei, im Sudan und drei Jahre in Kamerun weiteten meinen Blick und Erfahrungshorizont. Die Liebe zu anderen Ländern, das Erfahren von anderen Lebensumständen, der tiefe Einblick in andere Kulturen, das alles sind bereichernde Lebenserfahrungen, die ich mit Herz und Kopf lebe.
Daher empfinde ich auch meine jetzige Tätigkeit nicht als „Beruf“, sondern als „Berufung“.
Als Dozentin kann ich meine Erfahrungen weitergeben. Als Beraterin kann ich direkt an der Basis wirken und die Interkulturelle Kompetenz erlernbar machen. Dies ist mir ein Herzensanliegen.

Sie gestalten Ihre Zukunft als Selbständige. Welche Bedeutung hat dies für Sie?
Selbständigkeit bedeutet in erster Linie Eigenverantwortung für mich.

Haben Sie ein unternehmerisches Vorbild?
Ja. Anita Roddick, Gründerin der Kette „The Body Shop“, die sich Zeit ihres Lebens einsetzt für eine menschlichere Wirtschaft. Eine Kämpferin für eine gute Sache, die zeigt, dass sich Profit und Menschlichkeit nicht widersprechen müssen.
Dies versuche auch ich in meine Beratungen und Trainings einzubeziehen, denn es geht bei der Begegnung zwischen Kulturen nicht um „richtige“ oder „falsche“ Normen und Kulturstandards, sondern um Menschen, die sich in ihrem Lebensraum eine an ihre Verhältnisse angepasste Kultur erarbeitet haben. Dafür ein Verstehen auf beiden Seiten zu bewirken, das ist mein Ziel.

Was wollen Sie mit dem Firmennamen transportieren?
Dialog plus steht für ein mehr an Verständnis, eine umfassende Kommunikation zwischen Kulturen

Welche Bedeutung hat das bic für Ihr Unternehmen als funktionierendes Netzwerk?
Das bic unterstützt und berät junge Unternehmen. Dies ist gerade in der ersten Zeit von zentraler Bedeutung. Austausch und Lernen von den Erfahrungen anderer kann nie schaden. Als kommunikationsfreudigen Mensch reizen mich auch die entstehenden Kontakte.

Für mich gibt es keine Alternative zur Selbstständigkeit, weil ...
... ich mit meinem Beratungsangebot einen Service erbringe, den ich in einem Angestelltenverhältnis nicht anbieten könnte. Hier kann ich meinen Beruf (Sozialanthropologin) fachgerecht ausüben.

Unternehmerischer Erfolg ist für mich ...
Wenn Menschen zu mir kommen und sich bedanken, weil sie nach einem Training mehr Verständnis und klare Handlungsalternativen gegenüber fremden Mitarbeitern haben. Unternehmerischer Erfolg ist natürlich auch, wenn sich gute Arbeit wie man so schön sagt „bezahlt“ macht.

Gründungsbereite Jungunternehmer brauchen vor allem ...
Beratung, Unterstützung, Motivationsförderung damit man am Anfang nicht so alleine steht.

Meine Zukunftsvision für mein Unternehmen lautet ...
... Ausbau mit gezielter Online Beratung, Übersetzung, Mitarbeitern.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Projekt?
Mein erstes Projekt war vor Jahren ein Kurs über Interkulturelle Kommunikation bei StationsleiterInnen der Intensivstation im Westpfalzklinikum, die sowohl bei ihren Mitarbeitern als auch bei ihren Patienten einen hohen Ausländeranteil hatten. Ein sehr lohnender Kurs, da hier direkt an der Basis gearbeitet werden konnte und unmittelbar der Stressfaktor der StationsleiterInnen gesenkt werden konnte.
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08.08.2017

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