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08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Förderung einer Begleitforschung auf dem Gebiet "Mobile Diagnostiksysteme"
Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat Richtlinien zur Förderung einer Begleitforschung auf dem Gebiet "Mobile Diagnostiksysteme" bekannt gegeben.

Die Bekanntmachung erfolgt in Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Beabsichtigt ist es, grundlegende Erkenntnisse über den Innovationsprozess in gesundheitsbezogenen Anwendungen der Mikrosystemtechnik zu gewinnen und Wechselwirkungen mit äußeren Rahmenbedingungen zu untersuchen. Innovationshürden sollen identifiziert und Möglichkeiten zu ihrer Bewältigung aufgezeigt werden.

Der Inhalt dieser Bekanntmachung steht in engem Bezug zur Bekanntmachung "Mobile Diagnostiksysteme", in der aktuell elf Verbundvorhaben zur Entwicklung innovativer, mobiler, bioanalytischer Systeme für die medizinische Diagnostik gefördert werden. Die Vorhaben nutzen unterschiedliche bioanalytische Lösungsansätze mit Schwerpunkten bei der Protein- und Nukleinsäureanalytik. Die Nachweisprinzipien reichen von elektrochemischen, magnetoresistiven bis hin zu rein optischen Verfahren. Als wesentliche Ziele wurden eine ausreichende Genauigkeit, eine wettbewerbsfähige Wirtschaftlichkeit der durchgeführten Arbeitsschritte sowie die mögliche Einpassung in akzeptierte und etablierte Workflows gefordert. Es gilt, ihren Transfer in die Anwendung zu erleichtern und zu beschleunigen. So soll die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zielorientiert, anwendungsbezogen und mit Blick auf den bevölkerungsbezogenen Nutzen auf wichtigen Innovationsfeldern intensiviert werden.

Auf dieser Basis soll die übergeordnete Begleitforschung den Innovationsprozess und seine Wechselwirkungen mit den gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen untersuchen und daraus umsetzbare Handlungsempfehlungen für die an den Verbünden Beteiligten ableiten. Ziele sind, Erkenntnisse über den Innovationsprozess und seine Besonderheiten zu gewinnen und den Wissenstransfer der in den Vorhaben erarbeiteten Lösungen in den Markt zu erleichtern.

 Die Begleitforschung generiert Wissen über den Innovationsprozess und seine Wechselwirkungen mit den ihn umgebenden Einflussgrößen. Diese können technischer oder ökonomischer Natur sein oder die Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem und in der Gesundheitsversorgung betreffen. Auf Basis dieses neu erarbeiteten Wissens wird die Arbeit der Projekte und der durch sie initiierte Innovationsprozess unterstützend begleitet, indem den Verbünden anwendbares Wissen in Form von Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt wird. Insbesondere soll der Transfer der zu erarbeitenden Lösungen in den Markt erleichtert und beschleunigt werden, indem typische Innovationshürden und Informationsdefizite adressiert werden.

Die in diesem Rahmen zu bearbeitenden Themen betreffen Querschnittsfragestellungen, die für mehrere oder alle Konsortien von Bedeutung sind. Deshalb sollen diese gebündelt bearbeitet werden. Die Maßnahme zielt zudem darauf ab, zwischen den Konsortien Synergieeffekte freizusetzen und zu nutzen. Die zu bearbeitenden Inhalte orientieren sich grundsätzlich eng an dem von den Beteiligten selbst geäußerten Bedarf. Das konkrete Vorgehen bei der Begleitforschung soll vor Beginn der Arbeiten auf einem gemeinsamen Workshop mit Vertretern der Konsortien präsentiert und präzisiert werden. Die Ergebnisse sind aktiv und zeitnah in die Konsortien zu transferieren, so dass sie dort auf ihre Praxisrelevanz hin geprüft werden können.

Weiter Informationen: BMBF   

Quelle: BMBF-Newsletter vom 09.02.2012


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