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08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Hoher Spaßfaktor: Schülerunternehmen
Wer wissen will, wie es ist, ein Unternehmen zu führen, ohne sich gleich "richtig" selbständig zu machen, kann sich auch an einem Schülerunternehmen beteiligen. Es gibt jede Menge Geschäftsideen, mit denen Schülerfirmen an den Start gehen: zum Beispiel mit einem Cateringdienst für Feiern, Computerkursen, Veranstaltungsorganisation, Handel mit fair produzierten Produkten, Verleih von Fahrrädern, Tanzkursen oder auch Webdesign.

Was ist der Unterschied zu "echten" Unternehmen?

Bei Schülerunternehmen handelt es sich um Schulprojekte. Trotzdem erlebt man als Schülerin oder Schüler, wie ein typischer Markt mit Unternehmen, Käufern, Lieferanten usw. funktioniert. Außerdem fließt auch echtes Geld, wenn zum Beispiel Lieferanten bezahlt werden müssen oder Kunden ihre Rechnungen bezahlen. Allerdings geht es nur um geringe Summen, Umsätze und Gewinne. Trotzdem gibt es auch hier unternehmerische Risiken. Denn wer zu hohe Kosten hat, seine Preise nicht richtig kalkuliert oder Waren und Dienstleistungen anbietet, die der Kunde nicht abnimmt, macht Verluste oder im schlimmsten Fall sogar "Pleite".

Wie funktioniert ein Schülerunternehmen?

Es geht immer darum, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu planen, her- bzw. bereitzustellen und erfolgreich zu verkaufen. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich also zunächst eine Geschäftsidee überlegen. Aus der Idee wird dann ein Plan entwickelt, der beschreibt, wie diese Idee in die Tat umgesetzt werden kann. Dazu gehört auch, die Zuständigkeiten aufzuteilen: Wer übernimmt die Geschäftsführung? Wer ist für die Finanzen, die Produktion (z.B. des Essens bei einer Catering-Schülerfirma), die Kundenkontakte oder die Werbung zuständig? Und schließlich muss der Plan umgesetzt und Kunden gewonnen werden, die zum Beispiel an einem Computerkurs teilnehmen, Fahrräder leihen oder ökologisch und sozial produziertes Olivenöl kaufen.

Was haben Lehrer damit zu tun?

Es gibt Schülerunternehmen, in denen während des regulären Unterrichts gearbeitet wird und andere, die außerhalb des Unterrichts als freiwillige AG durchgeführt werden. Lehrerinnen und Lehrer halten sich hier weitgehend zurück und stehen (nur) als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung. Hilfestellung für Jugendliche und Lehrkräfte leisten Initiativen und Projekte, die auf das Thema "Schülerunternehmen" spezialisiert sind und die Umsetzung betreuen. Dazu gehören "JUNIOR", "business@school" oder "Jugend gründet" und viele mehr.

Wie viel Arbeit macht ein Schülerunternehmen?

Wer sich an einem Schülerunternehmen beteiligen möchte, kann das (je nach Konzept) in kleineren Projektteams, manchmal aber auch mit der ganzen Schulklasse. Wie auch immer: Schülerfirmen bringen Spaß, machen aber natürlich auch Arbeit. Als AG trifft man sich beispielsweise nachmittags oder auch am Wochenende. So kommen ein paar Stunden pro Woche zusammen. Um Schülern und Lehrern Arbeit abzunehmen, bieten die Initiativen und Projekte jede Menge Unterstützung an, sowohl für die jugendlichen Firmengründer als auch für die beteiligten Lehrkräfte. Dazu gehören Beratung, Planungsmaterialien, Telefon-Hotlines usw.

Was kann ich tun, wenn es an meiner Schule kein Schülerunternehmen gibt?

Wenn Ihre Mitschüler ebenfalls Interesse an einem Schülerunternehmen haben, sollten Sie mit einer Ihrer Lehrerinnen oder einem Ihrer Lehrer darüber sprechen. Lehrerinnen und Lehrer können sich u.a. auf der Website www.unternehmergeist-macht-schule.de über ausgewählte Schülerfirmenprojekte und Ansprechpartner informieren. Dort gibt es auch Erfahrungsberichte von anderen Lehrern.


Quelle: BMWI-Existenzgründungsportal Newsletter Nr. 93 in 11/2011

Foto-Copyright: Yuri Arcurs-Fotolia.com


Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH, 28.11.2011
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