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bic Intern
08.06.2017

Aus diesem Grund lud Andreas Pahl die mit Preisen ausgezeichneten St ...
Gründerinterview mit Xiton Photonics
Die Xiton Photonics GmbH wurde im Jahre 2004 als Spin-off aus der Technischen Universität Kaiserslautern von den vier Physikern Dr. Jürgen Bartscke, Thorsten Bauer, Martin Nittmann und Patric von Löwis of Menar gegründet. Wir produzieren innovative Laserstrahlquellen, die neue Verfahren und Märkte für unsere Kunden in Industrie und Wissenschaft erschließen. Anwendungsbereiche sind z.B. Wellenlängen sensitive Prozesse, Mikromaterialbearbeitung, Markierung, Rapid-Prototyping und die Halbleiter-, LCD- und Solarzellenproduktion.
Direkt nach der Gründung wurden erste Lasersysteme ausgeliefert und in bestehende Kundenanlagen integriert. Aufgrund der hohen, an der TU Kaiserslautern in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Wallenstein erarbeiteten, Kompetenz im Bereich Lasertechnik sehen wir uns als international agierendes Unternehmen, dass hochwertige Produkte zur Problemlösung unserer Kunden anbietet.
Im Moment wird unser Vertrieb aufgebaut. Wir haben Distributoren in Japan, Süd-Korea und Taiwan.

Sie gestalten Ihre Zukunft als Selbstständige. Welche Bedeutung hat dies für Sie?
Die Selbstständigkeit bietet die Möglichkeit unser erworbenes Fachwissen direkt in nutzbringende und wertschöpfende Dinge, also Produkte, umzusetzen. Hierbei ist es von besonderem Reiz, ein Produkt von der Idee bis zur Auslieferung zu „erschaffen“.

Haben Sie ein unternehmerisches Vorbild?
Götz W. Werner, Gründer der dm-Märkte

Was wollen Sie mit dem Firmennamen transportieren?
Der Name „Xiton“ ist gewiss etwas ungewöhnlich, hat jedoch einen Sinn. Dazu müssen wir etwas ausholen und zu den physikalischen Wurzeln gehen: In unseren Produkten wird Laserlicht häufig „optisch nichtlinear“ Fequenzkonvertiert. Dies bedeutet, dass die Farbe des Laserlichtes in eine andere umgewandelt wird. Dieser Effekt funktioniert nur mit dem intensiven Laserlicht, nicht mit natürlichem Licht oder dem aus Glühlampen. Wenn ein Musikinstrument einen Oberton spielt wird ein analoger Effekt ausgenutzt. Die mathematische Beschreibung in der Optik verwendet für die Stärke dieses Effektes den griechischen Buchstaben „chi“ c. Vom Aussehen her ist dieser Buchstabe dem lateinischen „X“ ähnlich, was den Anlass für den Anfangsbuchstaben des Namens gab.
Der zweite Teil des Namens bezieht sich auch auf das Licht, nämlich auf den Teilchencharakter des Lichtes. Der Name der Lichtteilchen ist „Photon“. Wir haben deshalb die Endsilbe mit dem c verbunden und unser Name „Xiton“ war entstanden. Auch unser Logo hat eine gewisse Bedeutung, da die drei Quadrate die Grundfarben Rot, Grün und Blau darstellen. Alle diese Licht-Farben bieten wir auch als Laser an. Unser erster Auftrag war in der Tat ein Lasersystem, das diese drei Farben durch nichtlineare Effekte aus unsichtbaren infrarotem Laserlicht erzeugt hat.

Für Sie gibt es keine Alternative zur Selbstständigkeit, weil...
Alternativen muss es immer geben. Daher ist unsere Selbständigkeit gerade attraktiv, da wir sie frei gewählt haben.

Unternehmerischer Erfolg ist für Sie...
Wir wollen für uns eine solide Basis schaffen und ein gesundes, international erfolgreiches Unternehmen aufbauen.

Gründungsbereite Jungunternehmer brauchen vor allem...
Außer den notwendigen Voraussetzungen, die alle Unternehmer benötigen, wie Fachkompetenz, Durchsetzungswillen und Verhandlungssicherheit, sind junge „High-Tech“-Unternehmen auf die Unterstützung von Forschungseinrichtungen und gute Finanzierungsmöglichkeiten angewiesen. Der Investitionsbedarf für Ausstattung und Vorkosten der Komponenten für Produkte ist enorm. Hier ist wesentlicher Handlungsbedarf gegeben, gerade im Vergleich auf die starke Förderung von Zukunftstechnologien in Business-Parks in asiatischen Ländern.

Ihre Zukunftsvision für Ihr Unternehmen lautet...
"Schaffe schaffe Laser baue"
Ist der Kunde zufrieden, sind wir es vielleicht auch. Aufgrund der Vielzahl von gefertigten Einzelanfertigungen sehen wir uns bereit zum Sprung eine höhere Stückzahl zu produzieren.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Projekt?
Sicher. Ausgehend von einem Kundenwunsch entwickelte sich ein System, dass ausgehend von einem Laboraufbau in ein industrie-taugliches Produkt mit vielfach höherer Leistung mündete.
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08.08.2017

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